Trainerin des Monats – Kerstin Bredehorn “Pilates Zentrum Dortmund”

Jan 6 '14

Trainerin des Monats – Kerstin Bredehorn “Pilates Zentrum Dortmund”

Bitte stelle Dich vor – Wer bist Du und was machst Du?
Mein Name ist Kerstin Bredehorn, ich bin verheiratet und Mutter eines fast 17 jährigen
Sohnes. Ich bin staatlich geprüfte Sport- und Gymnastiklehrerin, zertifizierte Pilates Lehrerin
und Inhaberin des Pilates Zentrums Dortmund.

Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei Dir aus?
Ich stehe um kurz nach sechs auf und frühstücke mit meinem Sohn. Ein großes Glück ist,
dass das Pilates Zentrum direkt neben unserer Wohnung ist. Ich schließe das Studio
gegen halb acht auf und beginne meistens um 8 mit einem Personal Training. Ich
versuche nicht mehr als 6 Stunden pro Tag zu unterrichten, damit ich wirklich Spaß an
meiner Arbeit behalte.  Sobald ich merke, dass ich nicht mehr mit 100% Aufmerksamkeit
dabei bin, muss ich die Bremse ziehen. Für mich funktioniert es gut, wenn ich eine gute
Mischung aus Personal Trainings und Gruppentrainings unterrichte. Im Gruppentraining
unterrichte ich Tower, Allegro, Matwork und Barre Workout. Das ist wunderbar
abwechslungsreich. Hinzu kommt die Organisation des Studios, die viel zeit in Anspruch
nimmt. Ich mache eine ausgedehnte Mittagspause, in der ich im Idealfall zuerst trainiere, dann
koche mit meinem Sohn Mittagessen und mache wie Joseph Pilates ein ganz kurzes
Mittagsschläfchen um dann auch am Abend lange und gut gelaunt zu unterrichten.

Wie oft trainierst Du und wie sieht Dein Trainingsplan aus?
Ich trainiere 3 Mal wöchentlich eine Stunde Pilates an den Geräten, 2 Mal wöchentlich
laufe ich ca. 45 Minuten. An diesen Tagen mache ich ein kurzes Mattentraining mit dem
Schwerpunkt Dehnung. Zusätzlich versuche ich so häufig wie möglich bei Trainern aus
meinem Team am Unterricht teilzunehmen.

Wo /bei wem hast Du Pilates gelernt bzw. wie bist Du Pilatestrainerin
geworden?
Nach meiner Ausbildung zur Sport- und Gymnastiklehrerin habe ich lange Zeit im
Fitnessbereich gearbeitet. Dort fehlte mir irgendwann die Tiefe in der Arbeit und ich fand es
recht unbefriedigend immer neuen Trends hinterherzulaufen. Ich habe meine ersten Pilates
Ausbildungen bei Polestar und dem Pilates Institut absolviert. Danach habe ich viele
Seminare bei internationalen Trainern besucht, unter anderem Master Mentor
Programm mit Madeline Black. Am intensivsten geprägt hat mich meine Zeit mit Lolita San
Miquel, die dann mit dem Zertifikat „Lolitas San Miquels Pilates Master“ und „second
generation teacher“ abschloß. Ich besuche weiterhin regelmäßig Seminare: Mein Projekt
heißt lebenslanges Lernen.

Wie kam die Idee, ein eigenes Pilates Studio zu eröffnen?
Nach meiner Studio Ausbildung 2005 wollte ich auch an den Studio Geräten arbeiten, da
es kein Studio in Dortmund oder Umgebung gab „musste“ ich mein eigenes eröffnen.

Welche ist Deine Lieblings-Übung und warum?
Das ist eine schwierige Frage. Meine Lieblingsübung ändert sich glaube ich öfter mal.
Aber definitiv ist Bridging in all ihren Variationen dabei, weil sie mir unglaublich gut tut.

Worin liegt der Unterschied zwischen Männern und Frauen beim
Ausführen von Pilates?
Männer messen sich sehr gerne an anderen, der Leistungsgedanke und der Ehrgeiz sind
größer. Physiologisch gesehen brauchen die meisten Männer mehr Beweglichkeit und die
meisten Frauen mehr Kraft.

Dein schönstes/außergewöhnlichstes Erlebnis im Zusammenhang mit
den Schülern?
Am schönsten ist es, wenn Menschen von Ihren Erfolgserlebnissen berichten. Vor kurzem sagte eine über 70 jährige
Teilnehmerin, die seit 7 Jahren bei mir trainiert, dass sie in ihrem ganzen Leben noch nie
so fit war. Das finde ich großartig.

Wie ernährst Du Dich?
Relativ gesund und abwechslungsreich. Aktuell liebe ich grüne Smoothies, besonders mit
Grünkohl! Da schaffe ich es wirklich meine Portionen Obst und Gemüse zu mir zu
nehmen.

Was ist Dein Tipp um glücklich zu bleiben?
Dankbarkeit!

 

http://www.pilates-zentrum-dortmund.de

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