Zurück zum Spaß am Job – mit Pilates-Outfits zum Wohlfühlen

Sep 13 '14

Zurück zum Spaß am Job – mit Pilates-Outfits zum Wohlfühlen

Am 9. September veröffentlichte der Verlag Neue Presse Hannover einen Artikel über uns mit dem Namen “Zurück zum Spaß am Job – mit Pilates-Outfits zum Wohlfühlen”, den wir Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten:

Die Übungen heißen „Scissors“, „Side Kick“, „Roll up“ und „Teaser“. Wer Pilates macht, weiß, dass jede falsch sitzende Naht und jeder Reißverschluss stören. Wer Sportmode zum Wohlfühlen sucht, findet sie bei „fildecoton“ (auf Deutsch „Baumwollfaden“), dem Label von Nadine Maier, das vor vier Jahren entstanden ist.

Puristisch und funktionell sind Shirts, Hosen und Overalls. Zu beziehen im Online-Shop, den Geschäftspartner Dennis Bilousov managt, und in Pilatesstudios. Hergestellt werden die Stücke im Erzgebirge und (neu) in der Halle 96 auf dem Hanomaggelände.

Maier erzählt nicht sonderlich gern über die Zeiten, in denen sie mehr Geld verdiente als mit dem Label. Die Modedesignerin war angestellt für eine Einkaufskooperation, die ihre Mode in Bangladesch fertigt. Die dort gezahlten Billiglöhne und die Arbeitsbedingungen fand die heute 32-Jährige auf Dauer unerträglich. „Man galt als Königin, nur, weil man eine Kopfschmerztablette in seiner Tasche hatte“, erzählt sie über die Zeit in Fernost. Mit der Pilatesmode habe sie eine Marktnische entdeckt, findet Maier. Um die erste Kollektion bekannt zu machen, reiste sie quer durch Deutschland: „Fast jeder Weg führt über Hannover.“ Grund genug also, sich hier anzusiedeln, und die Stadt zu ihrem neuen Lebensmittelpunkt zu machen.

Noch liegt das Atelier in der List, aber ein Umzug aufs Hanomaggelände ist geplant. Maier hofft, dass viele Designerinnen die Möglichkeiten des „Fashion Camp“ nutzen. Es gebe einen „Flaschenhals in der Produktion“, viele junge Leute mit kreativen Ideen, aber zu wenige, die sie mit ebenso großem Talent handwerklich umsetzen. „Manche Schneiderin“, bedauert sie, „kommt auch heute noch auf einen Stundenlohn von kaum mehr als 4,50 Euro.“

„Was nützen einem Designer tolle Entwürfe, hochwertige Materialien und angesagte Modemessen, wenn er keinen zuverlässigen Produktionspartner hat?“, so Maier. Für „fildecoton“ sei es wichtig, eine Werkstatt zu finden, „die flexibel ist und mit der man sich gemeinsam entwickeln und organisch wachsen kann“. Die neue Kollektion „Return To Life“ hat die Designerin in der Wasserstadt Limmer in Szene gesetzt. Für sie das ideale Umfeld, weil auch das Quartier den Namen verkörpere – und bald wieder zum Leben erwacht.

Der Artikel wurde von Neue Presse Hannover am 9.September 2014, Nr. 210 veröffentlicht und uns zur Verfügung gestellt.

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